Airbnb erneuert Angebot für Ortstaxen-Abkommen und unterstreicht Bedeutung des Datenschutzes

Airbnb setzt sich weiterhin für eine gemeinsame Vereinbarung hinsichtlich der automatisierten Einziehung und Abführung der Ortstaxe ein. Die Stadt Wien hat die Verhandlungen Ende letzten Jahres vorzeitig abgebrochen, obwohl Airbnb zu weiteren Zugeständnissen bereit war. Bereits 2016 hatte Airbnb Wien eine gemeinsame Vereinbarung zur automatisierten Einziehung der Ortstaxe angeboten, um den administrativen Aufwand für Verwaltung und Gastgeber zu reduzieren. Eine solche Kooperation hat Airbnb mit über 400 Städten und Regionen weltweit und hat so schon mehr als 1 Milliarde US-Dollar für die Kommunen eingezogen. In Frankreich zieht das Unternehmen im Zuge einer nationalen Vereinbarung die Tourismusabgabe in 23.000 Gemeinden für die Kommunen von den Gästen ein.

Airbnb teilt regelmäßig anonymisierte Daten mit der Politik, Tourismusorganisationen und Forschungsinstituten. Eine pauschale Weitergabe von persönlichen Nutzerdaten – wie von der Stadt Wien nun gefordert – hält Airbnb für nicht vereinbar mit den Vorgaben des österreichischen und europäischen Rechts.

Alexander Schwarz, Geschäftsführer Airbnb Deutschland, Österreich & Schweiz: “Wir würden die Ortstaxe gerne so rasch wie möglich auch für die Stadt Wien über die Airbnb-Plattform einziehen, denn die Erfahrung in zahlreichen anderen Städten zeigt, dass eine automatisierte, digitale Lösung sehr gut funktioniert. Eine gemeinsame Vereinbarung, für die wir weiterhin bereitstehen, würde eine lückenlose Abführung der Ortstaxe an die Stadt sicherstellen und gleichzeitig den administrativen Aufwand für die Verwaltung und die Gastgeber enorm reduzieren.”

Airbnb sieht neben der Ortstaxe auch weitere Anknüpfungspunkte für eine Kooperation, beispielsweise beim Thema Diversifizierung des Tourismus. Das Leitmotiv “visitor economy” der  kürzlich von Wien Tourismus vorgestellten Tourismusstrategie spiegelt den Kerngedanken des Homesharings wider. Mit Airbnb wohnen Reisende im gesamten Stadtgebiet bei Wienerinnen und Wienern und generieren dadurch lokale Wertschöpfung, wobei der Großteil der Ausgaben in der näheren Umgebung – außerhalb der touristischen Hotspots – verbleibt. Auch die auf Airbnb angebotenen “Entdeckungen” tragen zu einer besseren Verteilung des Tourismus bei.

Laut einer aktuellen Studie, die die ÖHV in Auftrag gegeben hat, finden bereits 40% der Befragten in Österreich Sharing Economy-Angebote wie Airbnb attraktiv.

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