Gute Neuigkeiten in Berlin: Berliner Senat erkennt Home Sharing im neuen Gesetzentwurf ausdrücklich an

 

 

Heute hat der Senat die Grundzüge für seinen Gesetzentwurf zur Änderung des Zweckentfremdungsverbotgesetzes vorgestellt, der Home Sharer ausdrücklich berücksichtigt. In Zukunft sollen Berliner Home Sharer ihre ganze Wohnung ohne Genehmigungserfordernis an bis zu 60 Tagen im Jahr an Gäste kurzzeitig vermieten dürfen. Für Home Sharer soll lediglich eine Anzeige- und Nachweispflicht gelten.

Diese Entwicklung markiert eine Wende, nachdem das 2014 eingeführte Gesetz nicht zwischen Berliner Bürgerinnen und Bürgern und professionellen Ferienwohnungsanbietern unterscheidet.

 

Alexander Schwarz, Geschäftsführer Airbnb Deutschland:

“Wir begrüßen diese Entwicklung. 60 Tage sind ein Schritt in die richtige Richtung für alle Berliner Home Sharer. Immer mehr Reisende wollen bei Berlinern übernachten und stärken somit die lokale Wirtschaft. Wir werden den neuen Gesetzentwurf und seine Bedeutung für Gastgeber und Gäste prüfen und weiterhin mit den politischen Entscheidern in Berlin zusammenarbeiten, um Rahmenbedingungen zu entwickeln, die die veränderten Lebensgewohnheiten der Menschen im 21. Jahrhundert widerspiegeln.”

 

Das Berliner Verwaltungsgericht hatte in mehreren Urteilen und Hinweisen bestätigt, dass Berliner, die ihre selbst bewohnte Wohnung bis zu 182 Nächte im Jahr und mehr vermieten dürfen, weil sie keinen Wohnraum entziehen. Das Forschungsinstituts GEWOS hatte ebenfalls festgestellt, dass das Vermieten von Wohnraum über Airbnb zu keiner signifikanten Beeinträchtigung der Wohnungsversorgung Berlins führt.

Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar EMNID hat gezeigt, dass die Mehrheit der Berliner Home Sharing befürworten und der Meinung sind, dass es dem positiven und weltoffenen Image von Berlin zugute kommt.

Airbnb hat mit über 300 Regierungen weltweit gemeinsam an Home Sharing Regeln gearbeitet, die es Gastgeber leichter machen, ihr Zuhause verantwortungsvoll zu teilen. Mit 340 Städten und Gemeinden weltweit, unter anderem Dortmund, hat Airbnb gemeinsame Vereinbarungen zur automatisierten Einhebung der Tourismusabgaben über die Plattform geschlossen, die den administrativen Aufwand für Gastgeber und Verwaltungen reduzieren.  

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