Home Sharing in München: Neue Satzung für Home Sharer

Die überwiegende Mehrheit der Gastgeber auf Airbnb sind Privatpersonen, die ihr eigenes Zuhause vermieten, wenn sie beruflich oder privat unterwegs sind – also sogenannte Home Sharer. Viele Münchner nutzen diese Möglichkeit, um sich mit ihrem Zuhause etwas dazuzuverdienen.

Airbnb setzt sich für klare und progressive Regeln für Home Sharer ein. Dabei muss vor allem zwischen Home Sharern und Nicht-Home-Sharern unterschieden werden. Home Share bewohnen ihre Wohnung dauerhaft und vermieten sie von Zeit zu Zeit. Diese Wohnungen können daher nicht dem Wohnungsmarkt zurückgeführt werden, wenn die wiederholte kurzzeitige Vermietung untersagt würde. Es bliebe allein ein Verbot ohne Mehrwert.

Auch bei Nicht-Home-Sharern gibt es Unterschiede. Differenzieren muss man zwischen dem Ort sowie der Art der gewerblich betriebenen Wohnung. Viele Unterkünfte auf Airbnb werden nämlich von Anbietern eingestellt, die auch Ferienwohnungen, Bed & Breakfasts, Serviced Apartments oder Pensionen betreiben.

Das Land Bayern und die Stadt München haben, wie viele andere Regionen weltweit, die Vorteile des Home Sharings erkannt und entsprechende Gesetze angepasst. Im Zuge einer neuen Satzung wurde jedoch ein Bußgeld für Ordnungswidrigkeiten in Höhe von 500.000 Euro festgelegt. Statt die Rechte von Home Sharern zu schützen, könnte diese neue Satzung Home Sharer allerdings verunsichern und davor abschrecken ihr Zuhause mit Gästen zu teilen – auch, wenn sie sich eigentlich an die Regeln halten. Die Kommunikation seitens der Politik und Verwaltung wie auch die Verwaltungspraxis sollte hier deutlich machen, dass Home Sharer wie von Gesetz und Satzung vorgesehen, willkommen sind.

„Die Satzung ist ein erster Schritt hin zu einer Home Sharing-Regelung. Allerdings wird noch nicht ausreichend zwischen Home Sharern, also Menschen die ihre selbst bewohnte Wohnung vermieten, und professionellen Anbietern unterschieden. Home Sharer, die beruflich oder privat viel unterwegs sind, müssen auch über die 8 Wochen hinaus eine Genehmigung für die kurzfristige Vermietung ihrer selbst bewohnten Wohnung erhalten, denn sie zweckentfremden keinen Wohnraum.“

Isabelle v. Klot, Sprecherin von Airbnb Deutschland.

Airbnb steht daher sowohl mit der Stadt München als auch mit der Landesregierung in einem regelmäßigen und konstruktiven Austausch.

Auf der Sei-ein-guter-Gastgeber-Seite für München findest Du weitere rechtliche Grundlagen und Informationen zum Home Sharing in der bayerischen Landeshauptstadt.