Lerne Biniyam kennen: Gastgeber in München-Neuhausen

Biniyam kam vor 20 Jahren aus Äthiopien nach München und arbeitet hier als Feinmechaniker und Tanzlehrer. Zu Airbnb kam er, als er zur Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien war und Homesharing die einzig noch verfügbare Option für ihn war. Seine anfängliche Skepsis legte er schnell ab, da er vom ersten Moment an sehr gute Erfahrungen mit seinen Gastgebern machte. Als er in München aus seiner damaligen Wohnung auszog, entschied er sich eine WG zu gründen. Das hatte vor allem finanzielle Gründe. Alleine eine Wohnung in München zu beziehen ist sehr kostenintensiv. Doch auch ein WG-Zimmer war noch sehr teuer und so entschied sich Biniyam sein Zimmer kurzfristig über Airbnb zu vermieten, wenn er selbst nicht zu Hause ist.

Seinen Gästen Tipps zu geben, wo man in der Umgebung Essen, Trinken oder Einkaufen gehen kann, gehört für ihn definitiv dazu. Er möchte, dass seine Gäste München erleben, wie es auch Einheimische tun. Einer seiner Geheimtipps ist die kleine Hobby-Brauerei in der Nähe, in der man als Besucher lokal produziertes Bier probieren kann. Im Hotel hat er die Erfahrung gemacht, dass es sehr unpersönlich zugeht. Er bevorzugt es, mit den Menschen vor Ort in Kontakt zu treten.

“Ich finde es nicht fair, dass nur große Unternehmen und Hotel- und Restaurantketten am Tourismus verdienen.”

Mit dem extra Einkommen deckt Biniyam die hohen Lebenskosten in München. Aus seiner Perspektive kann Homesharing daher sehr hilfreich sein:

“Die Preise waren in München schon immer sehr hoch und Homesharing ist für viele Menschen in München eine Möglichkeit die hohen Kosten zu stemmen.”

 

 

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