Neuer Satzungsentwurf in Frankfurt erkennt Home Sharing an

Mit der Stadt Frankfurt hat die nächste deutsche Stadt Regeln vorgelegt, die Home Sharing ausdrücklich anerkennen. Der von der Stadt Frankfurt kürzlich vorgestellte  Satzungsentwurf ist ein wichtiger Schritt für Frankfurter Home Sharer.  Dieser Schritt muss nun jedoch konsequent weiter gegangen werden. Bislang beinhaltet der Entwurf, dass Home Sharer ihr selbst bewohntes Zuhause lediglich 6 Wochen im Jahr an Reisende aus der ganzen Welt vermieten dürfen und dafür eine Genehmigung von der Bauaufsicht benötigen. Zudem bräuchte man auch eine Genehmigung, wenn man nur ein einzelnes Zimmer in seinem Zuhause vermieten möchte, dürfte dies dann aber unbegrenzt tun.  

Wie immer liegen die wichtigen Dinge im Detail: Diese vorgeschlagenen Regeln schaffen nicht nur einen zusätzlichen bürokratischen Aufwand für die Stadt Frankfurt und die Frankfurter Home Sharer, sondern stehen auch in deutlichem Widerspruch zum Hessischen Wohnungsaufsichtsgesetz, in welchem Privatpersonen, die ihre selbst bewohnte Wohnung kurzzeitig und wiederholt vermieten, von dem Genehmigungserfordernis ausdrücklich in der Satzung ausgenommen werden sollen.

Im Februar soll der Satzungsentwurf im Ausschuss besprochen werden. Wir stehen den zuständigen Entscheidungsträgern weiterhin jederzeit für einen Austausch und eine Zusammenarbeit zur Verfügung, um klare und verhältnismäßige Regelungen für Home Sharer in Frankfurt zu entwickeln und einzuführen.

 

Alexander Schwarz, Geschäftsführer Airbnb Deutschland dazu:

“Wir begrüßen, dass auch die Stadt Frankfurt Regeln schafft, die Home Sharing anerkennen. Das ist ein entscheidender Schritt nach vorne. Im Zuge der weiteren Abstimmung sollte aber die Möglichkeit für Home Sharer geschaffen werden, ihr Zuhause auch ohne Genehmigung unbürokratisch für einen Zeitraum zu vermieten, der den Lebensgewohnheiten der Home Sharer gerecht wird. Hierfür steht Airbnb den zuständigen Entscheidungsträgern in Frankfurt weiterhin jederzeit für einen Austausch und Zusammenarbeit zur Verfügung.”