The new housing law in Berlin

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Several weeks ago, I wrote about proposed housing legislation in Berlin that contains some confusing provisions related to short-term rentals. This legislation will take effect on May 1 and we want to ensure you have some basic information about the new rules.

We have been working closely with local policy makers for many months, educating them about the sharing economy and the thousands of citizens in Berlin who are using Airbnb to help make ends meet by renting out the home in which they live. These hosts are not big businesses, and they are not impacting the availability of housing in Berlin. To the contrary, this activity makes it more affordable for regular Berlin residents to stay in Berlin. We will continue talking to policymakers about how to best preserve affordable housing and ensure that the Sharing Economy can continue to thrive.

The legislation that will soon enter into effect is quite broad, and not specifically focused on home sharing. As a result, the new rules may or may not apply to your specific situation. We strongly recommend that you reach out to your district’s office to find out whether the law applies to you. You can find the contact details and further information under ‘Your City’s Regulations’: https://www.airbnb.de/help/responsible-hosting

Here are the basic outlines of the law that we believe could be relevant for your hosting activities:

  • Some apartments already made available for short term vacation rental need to be registered with their local district office within three months. However, some places may not fall under the new rules or may be exempted. Be sure to double-check with your district. Upon registration, the apartment will benefit from a 2-year grace period for short term rental purposes and may apply for a permit afterwards.
  • Apartments made available for the first time after May 1, 2014, for short term vacation rental, may need a permit from the local district office. Upon application, the district office should respond within 14 weeks and in the absence of a response, the permit is considered granted.

These rules are confusing and some believe the law could be challenged on constitutional grounds, on the basis that it is at odds with the basic right of residents to use their property in the manner they see fit.

We will continue to work with policymakers in Berlin to advocate for fair progressive rules that allow regular people to share the home in which they live. We know this activity and the Airbnb community bring incredible economic benefits to Berlin.

An Economic Impact Study released last September found that 76 percent of Airbnb hosts simply occasionally share only a home they live in – they are not running a business. Sharing their own homes makes it possible for more people to stay in the home and city they love. And we know that Airbnb isn’t having an effect on the number of homes available for rent. There are 1.9 million apartments in Berlin, and only 10,000 listings on Airbnb.

We hope that the districts will clarify these complex and overbroad new rules and ensure the Airbnb community can continue to thrive. Meanwhile, we will continue to educate policy makers about the amazing personal empowerment and economic benefits Airbnb is providing to our hosts and to Berlin as a whole. We will never stop fighting for our community of hosts and travellers, and we will keep you informed as this debate progresses.

 

Das neue Zweckentfremdungsverbotgesetz in Berlin

Vor einigen Wochen habe ich berichtet, dass der Entwurf des Zweckentfremdungsverbotgesetzes einige Unklarheiten im Bezug auf die Kurzzeitvermietung enthält. Das Gesetz wird am 1. Mai in Kraft treten und wir möchten sicherstellen, dass Ihr über die grundlegenden Punkte der neuen Regulierung informiert seid.

Wir haben in den vergangenen Monaten eng mit dem Gesetzgeber zusammengearbeitet, ihn über die Sharing Economy informiert und von den tausenden Berlinern berichtet, die Airbnb nutzen, um sich durch die Vermietung ihrer eigenen Wohnung, ein Taschengeld dazu zu verdienen. Dabei handelt es sich nicht um Gewerbebetriebe und unsere Vermieter haben keine Auswirkung auf den verfügbaren Wohnraum. Im Gegenteil, durch die Vermietung können es sich normale Berliner leisten weiterhin in ihren Kiezen zu wohnen. Wir werden auch weiterhin mit Entscheidern sprechen und gemeinsam mit ihnen überlegen, wie bezahlbarer Wohnraum erhalten werden und die Sharing Economy weiter wachsen kann.

Das Gesetz, das bald in Kraft tritt, ist sehr breit und zielt nicht speziell auf das Teilen von Wohnraum ab. Deshalb ist es von Fall zu Fall abhängig, ob die neue Regulierung auf Eure individuelle Situation zutrifft. Wir empfehlen Euch daher dringend, das Wohnungsamt in Eurem Bezirk zu kontaktieren, um zu erfahren, ob das Gesetz auf Euch angewendet werden kann. Die Kontaktadressen und weitere Informationen findet Ihr im Abschnitt ‘Bestimmungen Deiner Stadt’: https://www.airbnb.de/help/responsible-hosting

Im Folgenden findet Ihr die grundlegenden Regelungen, die unserer Einschätzung nach die Kurzzeitvermietung betreffen können:

  • Bestehende Ferienwohnungen müssen innerhalb von drei Monaten beim Bezirksamt registriert werden. Informiere Dich bitte direkt bei Deinem Bezirksamt, ob Du Deine Wohnung registrieren musst. Nach der Registrierung kann die Wohnung aufgrund einer Bestandsschutzregelung für weitere zwei Jahre angeboten werden. Danach kann eine Genehmigung beantragt werden.
  • Neue Ferienwohnungen können ab dem 1. Mai 2014 eine Genehmigung bei ihrem Bezirksamt beantragen. Das Bezirksamt sollte den Antrag innerhalb von 14 Wochen bearbeiten. Wenn dies nicht gelingt, gilt die Genehmigung als erteilt.

Das Gesetz enthält unklare Regulierungen über das Teilen von Wohnraum und wirft laut einigen Experten auch verfassungsrechtliche Fragen, ua. im Bezug auf das Eigentumsrecht, auf.

Wir werden auch weiterhin mit der Verwaltung zusammenarbeiten und uns für eine faire Umsetzung des Gesetzes einsetzen, die normalen Berlinern erlaubt, ihre eigene Wohnung zu teilen. Die Stadt Berlin profitiert ökonomisch von dieser Aktivität und von dem Engagement unserer Community.

Unsere Wirtschaftsfaktorstudie, die wir im September 2013 veröffentlicht haben, zeigt, dass 76 Prozent unserer Gastgeber gelegentlich ihren Wohnraum, den sie selbst nutzen, teilen – und kein Gewerbe betreiben. Das Teilen von Wohnraum trägt dazu bei, dass mehr Menschen langfristig in ihrer Wohnung und ihrem Kiez bleiben können. Wir wissen, dass Airbnb keine Auswirkungen auf den verfügbaren Wohnraum hat. Es gibt 1,9 Millionen Wohneinheiten in Berlin und nur ca. 10.000 Inserate auf Airbnb.

Wir hoffen, dass die Bezirksämter die komplexen und weit gefassten neuen Regulierungen klären und so sicherstellen, dass die Airbnb-Community weiter wachsen kann. Wir werden in der Zwischenzeit die Entscheider weiterhin über die persönliche Gestaltungsmöglichkeiten und die ökonomischen Vorteile von Airbnb für unsere Gastgeber und die gesamte Stadt Berlin aufklären. Wir werden uns weiterhin für unsere Community aus Gastgebern und Gästen einsetzen und Euch auf dem Laufenden über die Diskussion in Berlin halten.